Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse

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Aktuell

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     Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte


Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten

               von Ost nach West
     
Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)


Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel

Im Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne 
(Quelle: SOHO   Extreme ultraviolet Imaging Telescope,   30.4 nm)

Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man am Tageshimmel helle Sterne oder helle Planeten erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern und Mare, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

23. Januar
Montag

Rendezvous der Venus und des Saturn in der Abenddämmerung
Mit dabei ein sehr schmaler Mond und die Internationale Raumstation



Sollte der Himmel am Montag, 23. Januar, am frühen Abend im Südwesten wolkenlos sein, versäumen Sie nicht, einen Standort aufzusuchen, von dem Sie einen freien Blick zum SW-Horizont haben, z.B. von der Peretshofener Höhe oder der Goretzleiten (östlich von Königsdorf-Osterhofen). Und nehmen Sie einen Feldstecher mit - er hilft in der Dämmerung.

Die Grafik zeigt die Situation um 17:30 Uhr. Der Abendstern (Venus) und der Herr der Ringe (Saturn) sind nur knapp 1° voneinander entfernt. Sie stehen nur rund 12° über dem SW-Horizont und gehen bald unter.
Da am Samstag, 21. Januar, Neumond ist, haben wir das Glück, dass auch eine sehr schmale Sichel des nur zwei Tage alten zunehmenden Mondes daneben steht. (In der Grafik ist die Mondscheibe 4x vergrößert.)
Kaum zu glauben, was es für Zufälle gibt: Um 17:41 Uhr taucht auch noch die ISS (International Space Station) über dem WSW-Horizont auf und bewegt sich heller werdend in Richtung Zenit. Um 17:45 Uhr erreicht sie ihren höchsten Punkt, 86° über dem Horizont.

Wir sind auf der Goretzleiten (sofern es eine Beobachtungschance gibt) und bringen Optiken mit.
Clear skies!

Januar
Februar

Komet C/2022 E3 (ZTF)

In den kommenden Wochen durchquert der Komet C/2022 E3 (ZTF) den inneren Bereich unseres Sonnensystems und wird dabei so hell, dass man ihn an einem dunklen Standort (Berggipfel, mondlose Nacht) auch mit bloßem Auge als Nebelfleck erkennen könnte. Im Normalfall ist er mit einem Feldstecher aufzusuchen, wozu die Übersichtskarte dient. Ende Januar zieht der Komet zwischen dem Kleinen und dem Großen Wagen hindurch, passiert am 6. Februar den hellen Stern Capella im Sternbild Fuhrmann, am 10./11. Februar den rötlichen Mars und am 15. Februar den Roten Riesen Aldebaran im Stier.



Am 12. Januar erreichte der Komet das Perihel, den sonnennächsten Punkt seiner langen elliptischen Bahn, die ihn erst in 50.000 Jahren wiederkehren lässt.Am 01. Februar ist sein Abstand von der Erde mit 42 Mio. km am geringsten (das entspricht ungefähr dem Abstand der Venus-Umlaufbahn von der Erde).
Der Kern des Kometen hat einen Durchmesser von rund 1 km. Da er aus Staub, lockerem Gestein, Eis und gefrorenen Gasen besteht, entwickelt er in Sonnennähe eine Koma (Hülle) und einen Schweif, da durch die Erwärmung leichtflüchtige Substanzen entweichen und Staub mitreißen.
Zur Namensgebung des Kometen C/2022 E3 (ZTF): C steht für langperiodische Kometen (Umlaufzeit länger als 200 Jahre).
Er wurde als 3. Komet in der 1. Monatshälfte des März (= 5. Monatshälfte = E) im Jahr 2022 durch ZTF = "Zwicky Transient Facility" am Palomar Observatorium entdeckt.

Zur Beobachtung des Feldstecher-Kometen bis Ende Februar sind besonders geeignet klare Nächte, an denen kein heller Mond stört. Zusätzlich zu den regulären Freitag-Führungen werden auch an anderen Abenden Führungen angeboten, sofern das Wetter passt. Termine werden hier veröffentlicht oder können telefonisch unter 0157 70707017 erfragt werden.
Clear skies!

22. Febr.
Ascher-
Mittwoch


1. und 2.
März
Mittwoch
und
Donnerstg

Annäherung der Venus an Jupiter und Rendezvous in der Abenddämmerung




  

Venus, die auch als Abendstern fungiert, nähert sich wegen ihrer größeren Geschwindigkeit am Himmel dem Jupiter, um ihn am 02. März zu überholen. Am 22. Februar ist es noch nicht so weit, aber an diesem Abend steht die sehr schmale Sichel des nur 2,8 Tage alten Mondes genau zwischen den beiden hellsten Planeten unseres Sonnensystems. Ein herrliches Schauspiel tief über dem West-Horizont, wenn der Himmel klar ist. Die Grafik, in der der Mond vierfach vergrößert dargestellt ist, zeigt die Situation am 22. Februar in der Abenddämmerung um 18:30 Uhr.


Eine Woche später kann man am 01. und 02. März jeweils in der Abenddämmerung die enge Begegnung dieser beiden Planeten beobachten. Dazu sollte man einen freien Blick auf den Westhorizont haben, denn, wie es die beiden Grafiken zeigen, stehen Venus und Jupiter um 18:30 Uhr nur etwas mehr als 20° über dem Horizont. Der Abstand der beiden Planeten am Himmel beträgt dann jeweils gut 40 Winkel- minuten (das sind ~1,3 Monddurchmesser).


Wir sind auf der Goretzleiten (sofern es eine Beobachtungschance gibt) und bringen Optiken mit.
Clear skies!

28. Okt.
Samstag


Ende Oktober kann man sich abends bereits von den Sommersternbildern verabschieden: Im Südwesten stehen die Sternbilder Schwan, Leier und Adler noch hoch am Himmel. Deren drei Hauptsterne Deneb, Wega und Atair bilden das sogenannte "Sommerdreieck". Bei dunklem Himmel sieht man hier das Band der Milchstraße, doch das wird der Vollmond am Astronomietag leider verhindern.

Im Südosten ist bereits das "Herbstviereck" aufgegangen: Es setzt sich aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus und einem Stern der Andromeda zusammen. Unterhalb und links vom Pegasus verlaufen die Sternenketten der Fische – alles schwache Sterne, die vom hellen Mondlicht weitgehend verschluckt werden.

Wer freien Blick zum südlichen Horizont hat, sieht weiter unter dem Mond vielleicht einen hellen Stern funkeln: das ist Fomalhaut der Hauptstern im Sternbild Südlicher Fisch. Sein Name bedeutet übersetzt "Maul des Fisches".

Unterhalb der Fische macht sich das Sternbild Walfisch breit; das ist bekanntlich biologisch nicht richtig, genauer müsste der "Cetus" eher Meeresungeheuer heißen. Im Walfisch gibt es einen Stern, der nur alle elf Monate so hell wird, dass man ihn mit bloßem Auge sehen kann: Mira, die Seltsame.

Freier Eintritt am Astronomietag
Bei schönem Wetter ist die Sternwarte ab 20:00 Uhr geöffnet.

Die Hauptattraktionen sind die partielle Mondfinsternis und die beiden Gasriesen:
Jupiter mit seinen vier Galileischen Monden und Saturn mit seinem einzigartigen Ring.

  NASA Voyager1
 NASA Voyager2



14. Dez.

Geminiden - der Sternschnuppenstrom im Advent

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August.
In den Nächten zwischen dem 6. und 16. Dezember können Geminiden gesichtet werden, da in diesem Zeitraum die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die Staubspur des Planetoiden 3200 Phaethon, einem vermutlich inaktiven Kometenkern, durchquert. Das Maximum ist in der Nacht vom 13./14. Dezember zu erwarten. Fallraten von bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde können beobachtet werden.
Die Staubteilchen haben eine geringe Relativgeschwindigkeit von 35 km/s, da sie ungefähr die gleiche Flugrichtung haben wie die Erde und von hinten auf die Erde treffen. Daher erscheinen die Geminiden am Himmel langsamer als übliche Sternschnuppen. Helle Meteore sind häufig.
Der Radiant der Geminiden liegt nahe beim hellen Stern Castor im Sternbild Zwillinge (= Gemini). Von dort scheinen die Geminiden herzukommen. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten. Die günstigste Beobachtungszeit ist zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens, da dann das Sternbild Zwillinge hoch am Himmel steht.

In diesem Jahr ist die Beobachtung der Geminiden wegen des Neumonds optimal (wenn der Himmel klar ist).

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Für Mitglieder:

Monatstreffen (MT)
jeweils um 16:00 Uhr
in der Isartalsternwarte

Januar:
So, 15.01.

Februar:
So, 05.02.

März:
So, 05.03.

April:
So, 02.04.

Mai:
So, 07.05.

Juni:
So, 04.06.

Juli:
So, 02.07.

August:
So, 06.08.

September:
So, 03.09.

Oktober:
So, 08.10.

November:
So, 05.11.

Dezember:
So, 03.12. 16:00 Uhr  Weihnachtsfeier